Was wir benötigen!

 

Datenvorbereitung

Als Information für Ihre Druckvorstufe bzw. Datenvorbereitung stellen wir Ihnen hier einige verbindliche Angaben zu den von uns zur Produktion benötigten Daten bereit. Als professionelle Digitaldrucker mit eigener Grafikabteilung können wir fast jedes Datenformat für die Produktion aufbereiten. Solten Sie uns aber Daten liefern wollen, berücksichtigen Sie bitte folgendes:

 

Dateiformate

Am liebsten arbeiten wir mit druckoptimierten PDF-Dateien. Grundsätzlich verarbeiten wir jedoch jedes Dateiformat, die die Adobe CS Suite (InDesign, Illustrator, Photoshop) bearbeiten kann. Zusätzlich können Sie uns noch Dateien aus CorelDraw bis Version 15  liefern. Außerdem können Sie aus CAD-Programmen DXF-Dateien exportieren.

Office-Dateien (bspw. aus Word, Excel oder PowerPoint) sind KEINE Druckdaten! Aus diesen Daten können wir nur gegen Aufpreis Druckdaten herstellen.

  • PDF Dateien
  • Adobe CS3-Daten
  • CorelDraw 15
  • DXF-Dateien aus CAD-Programmen

 

Auflösung

Rasterbilder sollten in der Ausgabegröße (also 1 zu 1) noch min. 100 dpi aufweisen, aber Großformatdruck ist kein Offsetdruck. Sie betrachten Großformatdrucke aus größeren Entfernungen, weshalb bei uns weit niedrigere Auflösungen ausreichen können. Das ist von Betrachtungsabstand abhängig.

Bei platzierten Rasterbildern müssen Sie beachten, dass die Auflösung bei der 1:1-Ausgabe noch mindestens 75 dpi, optimalerweise noch 100 dpi beträgt. Bei extremen Großformaten (ab ca. 12 Quadratmetern) reichen sogar 45 dpi.

  • Mindestens 75 dpi
  • Optimal 100 dpi
  • 12 Quadratmeter: 45 dpi

 

Farben

Wir arbeiten ausschließlich mit Digitaldruckern. Das bedeutet, dass wir lediglich CMYK-Farben drucken. Sonderfarben aus dem Pantone- oder HKS-Farbraum können wir nur annähernd erreichen. Manche besser, manche schlechter.

Beachten Sie bitte auch, dass wir Ihre RGB-Daten einfach nach CMYK konvertieren, falls Sie uns kein farbverbindlichen Papierproof als Zielvorgabe mitgeben.

  • Nur CMYK

 

Schriften

Schriften sollten generell in Pfade/Kurven umgewandelt sein, damit es keine Veränderungen beim Import Ihrer Daten in unser System gibt. Sollen wir Texte bearbeiten, so setzen Sie sich mit unserer Grafik in Verbindung, damit wir die Datenübergabe koordinieren können. 

 

Druckmarken

Unser Workflow kommt völlig ohne Druck- bzw. Beschnittmarken, Farbkeile oder Seiteninfos aus. Beschnittzugabe benötigen wir nur in einigen Ausnahmefällen. Sie helfen uns sehr, wenn Sie uns Ihre Druckdaten völlig ohne Passermarken, Seiteninfos und Farbkeile schicken, also das reine Druckformat.

  • Nie Druckmarken anlegen (Beschnittmarken, Seiteninfo, Farbkeil, etc.)

 

 Print & Cut

Wir können Aufkleber in einem Arbeitsgang bedrucken und schneiden lassen. Das bietet sich unter anderem für größere Auflagen gleicher Aufkleber an. Für den Schneidvorgang benötigen wir in der Druckdatei eine Stanzform in Sonderfarbe. Diese Sonderfarbe muss den Namen „CutLine“ tragen (auf Groß-/Kleinschreibung achten).

 

Raster vs. Vektor

Rasterbilder (manchmal auch Bitmaps genannt) kennen Sie z.B. von Ihrer Digitalkamera. Bei Rasterbildern wird ein rechteckiges Raster von Bildpunkten (Pixel) verwendet, um Bilder darzustellen. Jedem Pixel ist eine bestimmte Position und ein Farbwert zugewiesen. Grundsätzlich sind alle Bilder, die Sie aus dem Internet herunterladen können, Rasterbilder.

Rasterbilder haben drei miteinander verknüpfte Maße: Breite, Höhe und Auflösung. Ohne Qualitätsverlust können Sie Breite und Höhe vergrößern, senken dadurch jedoch die Auflösung. Das gilt auch umgekehrt. Das bedeutet, dass Sie ein Rasterbild nur bis zu einem gewissen Punkt vergrößern können, bis die Qualität zu schlecht für den Druck wird. Fazit: Mit einem briefmarkengroßen Rasterbild -bspw. aus dem Internet- können Sie kein Banner drucken, ohne dass es wahrscheinlich schrecklich aussehen wird.

Vektorbilder werden eigentlich nur von professionellen Grafikern verwendet, da Laien die Programme dazu meist nicht besitzen. Diese Zeichnungen bestehen nicht aus Bildpunkten. Vektorgrafiken bestehen aus Linien und Kurven, die von mathematischen Objekten, Vektoren genannt, definiert werden. Mit diesen wird ein Bild anhand seiner geometrischen Eigenschaften beschrieben.

Vektorzeichnungen hingegen können stufenlos skaliert (vergrößert/verkleinert) werden, da die den Zeichnungen innewohnenden mathematischen Formeln immer gleich bleiben. Ob Sie eine Vektorkurve mit einem Ansichts-
maßstab von 1% oder 1000% betrachten, sie wird immer glatt sein. Wenn Sie also die Wahl haben, entscheiden Sie sich immer für Vektorbilder.

 

Schneidplotter und Fräse

Für diese beiden Maschinen müssen die Daten grundsätzlich in Vektorform vorliegen. Rasterbilder können hier nicht verarbeitet werden. Ausserdem dürfen die Vektorzeichnungen nicht zerschnitten sein. Dateien aus den alten FreeHand-Programmen sind bspw. immer zerschnitten und müssen in Illustrator oder CorelDraw erst wieder manuell zusammengefügt werden.

Grundsätzlich gilt, dass das Messer oder der Fräskopf dem in der Zeichnung vorhandenen Vektor folgt. Ist der Strich unterbrochen oder führt er in eine unbeabsichtigte Richtung stoppt bzw. folgt auch das Werkzeug. Das erzeugt meist Ergebnisse, die nicht erwünscht sind.

  • Zum Plotten oder Fräsen liefern Sie also immer Vektordaten

FB